Die Margarethenkirche in Peggau

Die zur Pfarre Deutschfeistritz gehörige Kirche St. Margarethen in Peggau, früher „sand Margarethen Kapellen ob des dorffs zu Pekgach“ genannt, ist das Werk alter Adelsgeschlechter, die über das Murtal zwischen Graz und Bruck herrschten. Der älteste Teil der Kirche, das Presbyterium, gehört zur Blütezeit des gotischen Baustils und ist sehr wahrscheinlich von der jüngeren Margareta von Pfannberg, der ersten Gemahlin des Grafen Hugo von Montfort (aus Bregenz, Herr der Burg Peggau) vor 1389 erbaut worden.

 

Das Langhaus gehört seiner Bauart nach dem 16. Jahrhundert an und dürfte den Grafen Hermann II. von Montfort zum Erbauer haben. 1654 erwarb das Stift Vorau die Besitzungen und die Burg Peggau. Damit fiel auch die Kirche von Peggau in den Herrschaftsbereich der Vorauer Chorherren. Sie wurde aber weiterhin vom jeweiligen Deutschfeistritzer Pfarrer betreut.

 

Kontakt

Tel. + 43 3127 / 28 55 6 (Familie Helm)

 

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